Tiefbau

Ausbau der Kreisstraße BT 41 mit Neubau eines Geh- und Radwegs

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Landkreis Bayreuth setzt wichtiges Infrastrukturprojekt zwischen Willenreuth und Willenberg um

Der Landkreis Bayreuth bringt den Ausbau der Kreisstraße BT 41 weiter voran und setzt nun, nachdem die beiden vorangegangenen Abschnitte zwischen der Bundesstraße B 470 bis Elbersberg (BA 1) und von Elbersberg bis Willenreuth (BA 2) bereits fertiggestellt sind, den dritten Bauabschnitt zwischen Willenreuth und Willenberg um. Geplant ist neben dem Ausbau der Kreisstraße der Neubau eines straßenbegleitenden Radwegs. 

Am Dienstag, 21. Juli 2026, erfolgte der offizielle Spatenstich zu den Bauarbeiten für diese umfassende Maßnahme.

Auf einer Länge von rund 1,8 Kilometern wird die Kreisstraße grundlegend ausgebaut und durch einen modernen Geh- und Radweg ergänzt. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 4,175 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern übernimmt hiervon im Rahmen einer Förderung nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz rund 2,8 Millionen Euro.

Mit der Gesamtplanung der Maßnahme wurde das Ingenieurbüro BaurConsult aus Pegnitz beauftragt. Das Büro verantwortete die Planung für den Ausbau der Kreisstraße BT 41 sowie den Neubau des straßenbegleitenden Geh- und Radwegs und begleitet die Maßnahme auch während der Umsetzung fachlich. Die Arbeiten werden von der Firma STRABAG ausgeführt.

Bereits im letzten Winter wurden notwendige Rodungsarbeiten durchgeführt, um die Voraussetzungen für einen planmäßigen Baubeginn zu schaffen. Diese Maßnahmen waren aus naturschutzrechtlichen Gründen in einem eng begrenzten Zeitraum erforderlich. 
Nach Einrichtung der Baustelle und der Vollsperrung des Streckenabschnitts wurde bereits Anfang Juli mit den ersten Erdarbeiten auf der künftigen Trasse begonnen.

Die gesamte Baumaßnahme wird naturschutzfachlich vom Büro OPUS aus Bayreuth begleitet. Die Fachbegleitung stellt sicher, dass die Belange des Natur- und Artenschutzes während der gesamten Bauzeit berücksichtigt und die erforderlichen Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. 
Dem Landkreis Bayreuth ist es ein besonderes Anliegen, notwendige Infrastrukturmaßnahmen mit den Anforderungen des Natur- und Landschaftsschutzes in Einklang zu bringen. Der Schutz von Flora, Fauna und Landschaftsbild wird deshalb von Beginn an in die Planung und Umsetzung einbezogen. Durch die enge Zusammenarbeit mit Fachbehörden und naturschutzfachlichen Experten wird sichergestellt, dass ökologische Belange angemessen berücksichtigt werden und Eingriffe so gering wie möglich gehalten werden.

Mit dem Ausbau der Kreisstraße BT 41 und dem Neubau des Geh- und Radwegs verfolgt der Landkreis mehrere zentrale Ziele:

  • Die Verbesserung der Verkehrssicherheit auf einem stark frequentierten Streckenabschnitt,
  • die Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Kreisstraße,
  • die Schaffung eines durchgängigen und sicheren Radwegenetzes im Rahmen des Radwegkonzepts Fränkische Schweiz – Teil Süd,
  • die Schließung der bestehenden Lücke zwischen der B 470 beziehungsweise Elbersberg und Pegnitz,
  • sowie die Förderung nachhaltiger Mobilitätsangebote für Bürgerinnen und Bürger, Pendler sowie den Tourismus.

Die Radweg-Verbindung entlang der Kreisstraße BT 41 zwischen der Bundesstraße B 470, Elbersberg und Pegnitz hat innerhalb des regionalen Radwegkonzepts des Landkreises Bayreuth höchste Priorität, denn sie ist für die südliche Fränkische Schweiz von großer Bedeutung.

Zeitgleich zur Straßenbaumaßnahme erfolgt die Neuverlegung einer Abwasserdruckleitung der Stadt Pegnitz.

Die Bauarbeiten werden von der Firma STRABAG AG ausgeführt und erfolgen in zwei Teilstrecken:

  • Teilstrecke I: Willenberg bis Haardt: 
    Voraussichtliche Bauzeit: bis Ende 2026
  • Teilstrecke II: Haardt bis Willenreuth
    Voraussichtliche Bauzeit: März 2027 bis Juli 2027

Während der Bauzeit ist eine Vollsperrung der der Kreisstraße BT 41 erforderlich. Die Umleitung des Verkehrs erfolgt von Pottenstein kommend über die Bundesstraße B 470 und die Bundesstraße B 2 nach Pegnitz.

Im Zuge der Maßnahme werden sowohl der Straßenverlauf als auch die Höhenlage der Kreisstraße angepasst. Mit dem neuen Geh- und Radweg entsteht eine sichere und zukunftsorientierte Infrastruktur für alle Verkehrsteilnehmer. Dies trägt zur nachhaltigen Mobilitätsentwicklung im Landkreis Bayreuth bei.

 

Foto: Mit dem Spatenstich zum dritten Bauabschnitt des Ausbaus der Kreisstraße BT 41 zwischen Willenreuth und Willenberg startet auch der der Neubau eines begleitenden Fuß- und Radwegs. Darüber freuen sich der Pottensteiner Bürgermeister Christian Weber, Landrat Florian Wiedemann, die Bürgermeister Wolfgang Nierhoff aus Pegnitz und Karl Lappe aus Mistelgau (Mitte) zusammen mit Mitarbeitern des Fachbereichs Tiefbau im Landratsamt sowie Vertretern des Planungsbüros BaurConsult und der Straßenbaufirma STRABAG AG.

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